Lifestyle

Fit in den Sommer – Falsch: Fett macht fett und krank

Mehr Fett macht nicht unbedingt dick und weniger nicht umbedingt schlank. Wie schon im ersten Artikel angesprochen hat Fett einfach doppelt soviel Kalorien wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Jedoch ist fett nicht nur schlecht, unser Körper brauch es auch um zu überleben. Fett ist ein Geschmacksträger und und sorgt oft für den Genuss, der wiederum für eine gesündere Ernährung der Schlüssel ist. Fett kann also glücklich machen und nicht nur dick.

 Wegen des hohen Energiegehalts von 9 Kalorien pro Gramm und weil es sich recht kompakt packen lässt, ist es ideal als Reservespeicher für „schlechte“ Zeiten. Aber Fett ist auch wichtig für unsere inneren Organe. Es ist eine Art Schutzpolster.

Zudem dient es auch noch als Transportmedium für fettlösliche Vitamine, Baustoff für die Zellwände, sowie zur Herstellung von Hormonen. Fett ist auch der Kraftstoff für alle Ausdauerleistungen. Das geht aber nur wenn genug Sauerstoff zur Verfügung steht – Je mehr die Anstrengung außer Atem bringt, desto weniger Fett wird verbrennt. Stattdessen greifen die Muskeln auf die Glukose zurück, die wir im letzen Artikel kennen gelernt haben. Womit auch wieder klar wird, warum man nur mit Cardiotraining Fett abbauen kann und nicht durch gezieltes Training an einer Muskelgruppe.

Das Fett hebt den Cholesterinspiegel an. Das ist doch klar! Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Aber es gibt das „gute“ Cholesterin, welches übers Blut zur Leber befördert wird und über die Galle ausgeschieden wird, sowie das „böse“ welches nur in die Blutbahn befördert wird. Mehrfach ungesättige Fettsäuren verbessern dieses Profil. vorallem die Omega 3 Fettsäuren. Wichtig ist das Verhältnis zwischen gut und böse, nicht das gesamte Cholesterin.

Inden letzen Jahren hat die Forschung immer mehr gezeigt, das nicht die Fette, sondern stärkereiche Kohlenhydrate im Übermaß – das was viele Menschen auf fettarmer Diät meißtens essen – Die Blutfettwerte in jeder Hinsicht dramatisch verschlechtern, besonders in Kombination mit einem schlaffen Lebensstil.

Es ist völlig egal wie hoch der prozentuale anteil von Fett an den Kalorien ist, solange man seine Kalorienbilanz einhält wird man nicht zunehmen.

Was lernen wir daraus? Wie viel Prozent Fett im Essen steckt ist eigentlich egal. Wichtig ist die Kalorienanzahl die man zu sich nimmt. Viele „Low Fat“ Produkte haben zwar weniger prozentual Fett in sich, jedoch nicht unbedingt weniger Kalorien. Das läuft meißtens auch noch zu Lasten des Geschmacks hinaus.

 

 

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply